7. Dezember vor 175 Jahren – Eröffnung der Eisenbahnstrecke zwischen Nürnberg und Fürth/Wolfgang Löckel über das Fotobuch EISENBAHNMUSEUM DARMSTADT-KRANICHSTEIN

„Am 7. Dezember 1835 wurde zwischen Nürnberg und Fürth die erste deutsche Eisenbahnstrecke für den Personen- und den Güterverkehr eröffnet.

Buchumschlag EISENBAHNMUSEUM DARMSTADT-KRANICHSTEIN - 175 Jahre Deutsche Eisenbahnen

Buchumschlag EISENBAHNMUSEUM DARMSTADT-KRANICHSTEIN - 175 Jahre Deutsche Eisenbahnen (klicken Sie auf das Bild, um das ganze Buch anzusehen)

Die Dampflok „Adler“ zog neun Wagen mit rund 200 Gästen die sechs Kilometer lange Strecke. Zehn Tage später wurde das Ereignis im „Morgenblatt für gebildete Stände“ ausführlich beschrieben. “

Mehr und Quelle: Frankfurter Rundschau, 7.12.2010

Das Fotobuch EISENBAHNMUSEUM DARMSTADT-KRANICHSTEIN ist anlässlich des Jubiläums „175 Jahre Deutsche Eisenbahnen“ erschienen. Alle Vorbesteller erhielten das Buch mit dem Rechnungsdatum von heute. Auf ISSUU.com, können Sie sich das Buch anschauen. Buchbestellungen an den Verlag: www.surface-book.de, per E-Mail an info@crau.de oder in Ihrer Buchhandlung.

Von Wolfgang Löckel erhielt ich am 19.11.2010 diese E-Mail:

EISENBAHNMUSEUM DARMSTADT-KRANICHSTEIN.
Ein Buch über das Eisenbahnmuseum Darmstadt-Kranichstein, das seinesgleichen sucht. Mich begeistert die völlig neue Art der Darstellung, die Art, wie Du fotografisch – ja, man muss sagen: dokumentarisch an diese wahrlich komplexen Zusammenhänge dran gegangen bist. Und das in einer hervorragend gelungenen Bild- und Druckqualität – und Farbechtheit.

Spätestens hier wird dem Beschauer die Brisanz der Darstellungen bewusst: Man spürt plötzlich die sauber ausgewogene, das Thema umfassende Bilder-Auswahl, die insbesondere bei der Art der dargestellten Personen unglaublich lebensnah rüber kommt. Kaum ein Bild wirkt aufdringlich inszeniert und gestellt – vielmehr erhält man den Eindruck, die Leute sind allesamt in unverfälschten Momentaufnahmen festgehalten und lebendig dargestellt.

Sie alle werben von daher auf charmante Weise für ein „lebendiges Museum“, was Kranichstein ja auch sein will. Von daher ein großes Lob an Dich, den Fotografen, der es wirklich verstanden hat, um was es dort geht.

Behutsam und zurückhaltend – aber dennoch plakativ die Darstellung von Strukturen, wie sie für die Eisenbahn typisch sind, aber auch den natürlichen Zerfallsprozess von Materialien bei jahrzehntelangen Einflüssen der Witterung dokumentierend. Von daher ein ehrliches, ungeschöntes Bild, das alle Facetten eines lebenden Museums, wie Kranichstein es ist, zeigt – und dazu noch textlich recht informativ – auch für „Nicht-Eisenbahner“.

In der Darstellung dieses Buches finden sich die überwiegend ehrenamtlichen Mitarbeiter sicher mit einer gewissen Zufriedenheit wieder – weil sie eben so festgehalten sind, wie man sie kennt und schätzt. Und das bei ihrer im Wert gar nicht hoch genug einschätzbaren Arbeit, die alle eint: Die Erhaltung von historischen Anlagen, Fahrzeugen und Archivalien. Und dem Bewusstsein, etwas zu sichern, was bestimmt noch vielen weiteren Generationen anschaulich von der Geschichte des genialsten Landverkehrsmittels, der Eisenbahn erzählen wird.

Für diese unermüdlichen Kräfte dürfte das ein Kompliment für ihre jeweilige Tätigkeit im Kranichsteiner „Mikrokosmos“ darstellen – für die Besucher, die das Buch erwerben ein tiefer Einblick – auch hinter die Kulissen. Alles in Allem: Eine Art Museumsführer, wie ihn sicher bislang noch kein Eisenbahnmuseum anbieten konnte.

Ich bin sicher, das gibt eine Erfolgsgeschichte!

Gerne habe ich Dich dabei unterstützt, aber erst jetzt – beim ersten Betrachten ist mir klar geworden, was da entstanden ist.

Meine Bemerkungen hierzu gelten daher Dir als kreativer Schöpfer dieses Werkes und dem Mut und der Hilfe Deines Verlegers, Herrn Gerd Ohlhauser.

Mit besten Grüßen, Wolfgang Löckel.

Wolfgang Löckel ist Eisenbahner und Journalist, Autor des „Eisenbahn-Kurier“ und vieler Eisenbahnbücher, ausgewiesener Kenner der deutschen Museumsbahnszene und Mitglied in der Stiftung Bahnwelt Darmstadt-Kranichstein.

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Published in: on 7. Dezember 2010 at 23:31  Schreibe einen Kommentar  
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Eisenbahnbuch: Andruckbogen unterm Langen Ludwig begutachtet, Sekt darauf getrunken und unser Dank an alle Helfer

Wir haben unterm langen Ludwig einen Andruckbogen von unserem neuen Buch EISENBAHNMUSEUM DARMSTADT KRANICHSTEIN begutachtet und darauf mit einem Sekt angestossen (Fertigstellung des Buches Ende September):

DANKSAGUNG. Surface Book und der Photograph bedanken sich bei den Autoren und allen, die zur Realisierung des Buches beigetragen haben, indem sie Material zur Verfügung stellten, sich fotografieren ließen oder bei Recherche und Organisation geholfen haben:

Siegfried Aßmann, Michaela Auth, Uwe Auth, Rainer Balzer, Klaus-Werner Baumann, Sabine von Bebenburg, Frank Beiler, Georg Bel, Günter Bender, Moritz Bender, Ralf Bender, Wolfgang Berg, Michael Bickel, Sebastian Bochs, Christian Bosse, Peter Breitmeier, Uwe Breitmeier, Andreas Dilling, Florian Eisner, Tobias Feith, Alexander Frank, Viktor Frank, Vladimir Gribanov, Hans-Günter Gunkel, René Gunkel, Rainer Hämmer, Nikolaus Heiss, Stephan Heldmann, Matthias Hempel, Harald Hillmann, Stephan Hoffmann, Karl-Heinz Holub, Klaus Honold, Gerhard Klatt, Tom Kollmar, Matthias Kopitzki, Volker Jenderny, Gottfried Krüger-Wittmack, Jürgen Kuhlemann, Rudolf Langeloth, Bernd Lauer, Kristof Lemp, Gordon Linkhoff, Wolfgang Löckel, Andreas Mampel, Helmut Möller, Andreas Morgenstern, Martin Müller, Inga Naumann und Silas Naumann, Karl-Heinz Pfleger, Werner Pielhauer, Hajo Riemann, Reinhard Schall, Peter Schirmbeck, Sebastian Schübler, Horst Schleißmann, Armin Schmidt, Simon Schmitt, Roland Schneeg, Marco Schumann, Steffen Seitz, Rene Storck, Gerald Toran, Gerhard Vocke, Hans-Werner Wacker, Ruth Wagner, Dieter Wahl, Daniel Wengert, Kai Uwe Werner, Andrea Will, Jürgen Will, Kathrin Will, Volker Wulff, Christian Zährl, Michael Ziemek.

Es hat mir großen Spass gemacht im Eisenbahnmusem Darmstadt-Kranichstein zu photographieren. Ganz besonders möchte ich mich bei Wolfgang Löckel bedanken, der uns unermüdlich beratend zur Seite gestanden hat, mir einen langen Tag lang bei der Bildvorauswahl geholfen hat, jederzeit für Fragen zur Verfügung stand und schon ganz früh in einem Beitrag auf Drehscheibe-Online unsere Buchidee gelobt hat. Auch seine Hilfe beim Korrekturlesen und bei der Erstellung der Bildlegenden war sehr wertvoll. Und auf den Bahntagen im Mai 2010 hat Wolfgang bei den Zuschauern für unser Buch geworben und über 100 Bestellungen eingeworben. Vielen, vielen Dank, Wolfgang.

Auch bei Volker Jenderny möchte ich mich besonders bedanken, er hat mich beim allerersten Besuch (zusammen mit Kristof Lemp) im Eisenbahnmuseum in das Gelände und die Vorsichtsmaßnahmen und Verhaltensregeln eingewiesen und war dann jederzeit übers Handy erreichbar, wenn ich aufs Gelände zum Fotografieren kam. Stellvertetend für all die vielen „Gesichter“ im Eisenbahnmuseum ganz herzlichen Dank für die freundliche Aufnahme, das grosse Interesse an unserem gemeinsamen Projekt und die vielen Tassen Kaffee.

Das Buch EISENBAHNMUSEUM DARMSTADT-KRANICHSTEIN können Sie  hier vorbestellen, oder auch als Teil der EDITION DARMSTADT abonnieren. Klicken Sie hier für ein PDF-Bestellfomular EDITION DARMSTADT.

Christoph Rau

Published in: on 20. September 2010 at 19:36  Schreibe einen Kommentar  
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So! – Endlich einmal ist es soweit, dass ….

Auf der Website Drehscheibe-Online habe ich im Forum „Bahn und Medien“ vor einigen Tagen mein Fotobuch „EISENBAHNMUSEM DARMSTADT-KRANICHSTEIN vorgestellt. Gestern bekam ich dort den folgenden, leidenschaftlichen Kommentar:

So! – Endlich einmal ist es soweit, dass ….
… Industriegeschichte des Schienenverkehrs auch in einer „Stadt der Künste“, wie Darmstadt sich ja seit eh und je bezeichnet, „salonfähig“ zu werden scheint. Gerade  mit Hilfe des engagierten Lichtbildners Christoph Rau stehen wir Kranichsteiner deutlich an der Schwelle zu neuer Anerkenntnis und damit erzielbarer Breitenwirkung ganz neuem Umfanges. Wir werden ganz neue Besucherströme empfangen können und unsere Botschaften erhalten die Chance, in uns bislang völlig unerschlossenen Sphären und Kreisen anzukommen und vor allem auch positiv wahrgenommen zu werden.

Aber: Sind wir darauf vorbereitet? – Auf ganz neue – sich dann stellende Fragen die richtigen Antworten zu geben? Stehen alle – insbesondere die Aktiven – auch wirklich dahinter, wenn „Neue Zeiten“ Einzug halten? – Und: Sind wir gewappnet, die „Kunst in der Industriegeschichte“ überhaupt zu unterstützen und auch besuchergerecht – gerade für diese völlig neue Klientel – zu präsentieren?
Ich finde, das sind Perspektiven, die auch innerhalb des Trägervereins, der Stiftung Bahnwelt und auch der DME ernsthaft erörtert werden müssen.
Eine solche Chance zur realen Weiterentwicklung hatten wir eigentlich noch nie.
Ich betone daher ausdrücklich die m.E. hohe Wichtigkeit, diese „neuen Einblicke“ mit der richtigen Einstellung zu werten und kann nur raten, solche Projekte weiter zu unterstützen. Neue, ja – ganz neue Horizonte tun sich da auf. Nicht nur für Kranichstein, sondern für die MuBa-Szene überhaupt.
Ich jedenfalls, werde das Buchprojekt nach Kräften unterstützen und kann schon jetzt jedem Beteiligten zum Kauf und damit zur „Minimal“-Förderung anraten. Da tun sich Welten auf, die wir in unserer schwarzen, ölverschmierten Arbeitskleidung noch nie betreten konnten – aus diesen Welten wird am Ende unsere positive Zukunftsentwicklung gespeist – davon bin ich überzeugt.
Meine Freude und Hochachtung, dass sich Leute vom Schlage Rau’s unseres Tuns zuwenden. Ein später Lohn für die Nachhaltigkeit im gesamten Aufbau über vier Jahrzehnte Kranichstein.

Das wird noch richtig spannend, meintWolfgang Löckel,
der immerhin schon seit 1973 „dabei“ ist und keinesfalls in der „berühmten“ und leider nicht immer von allen richtig verstandenen „U.B.- Nachhaltigkeits-Konsequenz“ ersoffen ist.

Autor: 38 3156 Bw Landau(Pf), Link zum Beitrag:
http://www.drehscheibe-foren.de/foren/read.php?16,4787566,4790040#msg-4790040

Vielen Danke an Wolfgang Löckel für die ermutigenden Worte. Mit einer Vorbestellung unterstützen Sie das Erscheinen des Buches, klicken Sie hier für eine Vorbestellung.